Blended Whiskey bleibt das Herzstück des globalen Marktes für Irish Whiskey, wobei Jameson weiterhin als der bekannteste und meistverkaufte Name der Kategorie gilt. Obwohl sich die Irish Whiskey-Produktion in den letzten Jahren dramatisch ausgeweitet hat und neue Brennereien auf der ganzen Insel eröffnet wurden, dominieren die großen historischen Blending-Häuser noch immer den internationalen Markt, und Midleton bleibt das wichtigste einzelne Produktionszentrum für Irish Whiskey.
Die Midleton-Brennerei, Heimat von Jameson sowie einer breiten Palette anderer Irish Whiskeys, verkörpert den integrierten irischen Ansatz zur Blend-Produktion. Anstatt sich auf ein großes Netzwerk separater Malt- und Grain-Brennereien nach schottischer Art zu verlassen, haben irische Blends traditionell auf verschiedene Destillatstile zurückgegriffen, die innerhalb desselben größeren Systems produziert werden – von leichtem Grain Whiskey bis hin zu reichhaltigeren Pot Still- und Malt-Komponenten.
Irische Blends werden noch immer weithin mit einem zugänglichen, sanften und leicht verständlichen Stil assoziiert, und diese Eigenschaft bleibt ein großer Teil ihrer globalen Anziehungskraft. Für viele Trinker dient Jameson als Einstieg in Irish Whiskey. Aber die Kategorie ist breiter gefächert, als diese Kurzformel vermuten lässt. Bushmills pflegt weiterhin eine treue Anhängerschaft, während Kilbeggan ein unkompliziertes und ausgewogenes Beispiel dieses Stils bietet.